10.02.2010
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Thema

Wirtschaftsmathematik

Ein Artikel von Gina

Mit der Wirtschaftsmathematik selbst problematische Fragestellungen lösen

Die Wirtschaftsmathematik ist eine der Untergruppen der Mathematik. Sie basiert vorrangig auf stochastischen Methoden der Mathematik und beinhaltet verschiedene Unterrubriken, wie die Finanzmathematik, die wiederum zur angewandten Mathematik gezählt wird. Business Seit Ende der 1970er Jahre ist die Wirtschaftsmathematik sogar ein eigens anerkannter Studiengang an zahlreichen Universitäten.

Sie beschäftigt sich mit wirtschaftlichen Fragestellungen, die zunächst einmal in mathematische Fragen umformuliert und anschließend gelöst werden müssen. Wer sich für ein Studium der Wirtschaftsmathematik entscheidet, wird zum Einen die Mathematik an sich mögen, zum Anderen bereit sein, Fragestellungen mit logischem Denken zu erläutern. Außerdem will derjenige nicht den Bezug zur Realität, in diesem Fall also der Wirtschaft und der Anwendung der Mathematik in selbiger verlieren.

Entscheidend für einen Studiengang der Wirtschaftsmathematik ist zudem, dass der Student bereit ist, intensiv und häufig mit dem Computer umzugehen, da viele Fragestellungen mit dessen Hilfe beantwortet werden müssen. Neben dem reinen Studiengang Wirtschaftsmathematik kann auch Mathematik studiert werden und als Nebenfächer kommen BWL und VWL in Frage. Bei der Wirtschaftsmathematik müssen Studenten mit einem mindestens acht Semester andauernden Studium rechnen. In den ersten vier Semestern, die das Grundstudium darstellen, werden vorrangig die Lerninhalte Algebra, Grundlagen des Programmierens, Programmiersprachen und numerische Mathematik sowie die Funktionsanalyse behandelt. Ebenfalls müssen Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik im Studium enthalten sein. Auch die physikalischen Grundlagen der Informationsverarbeitung werden hierbei behandelt. Das Grundstudium wird mit einer Diplom-Vorprüfung abgeschlossen.

Im folgenden Hauptstudium, das ebenfalls vier Semester umfasst, geht es um die Finanz- und Versicherungsmathematik. Hier werden die Renditen, etwa von Anlagen in Tagesgeld oder ähnliche Finanzprodukte errechnet. Auch die Industriemathematik, sowie das Operations Research werden hierbei mit abgehandelt. Dem Hauptstudium schließt sich ein Prüfungssemester an. Nach diesem kann dann der Titel des Diplom-Statistikers erworben werden. Ebenfalls können die Titel Diplom-Mathematiker und Diplom-Wirtschaftsmathematiker innerhalb der Regelstudienzeit von acht bis neun Semestern erreicht werden.

Als wichtigste Bestandteile der Wirtschaftsmathematik gelten die Industrie- und Versicherungsmathematik sowie das Operations Research. Bei der Industriemathematik geht es darum, technische Prozesse mittels Computersimulation darzustellen. Dadurch soll es zur Weiterentwicklung von unterschiedlichsten Prozessen und Systemen kommen. Die Problemstellungen, die es zu lösen gilt, sind vorrangig industrieller Natur und müssen zunächst mathematisch dargestellt werden. Meist werden verschiedene Computer-Softwares verwendet, um die mathematische Lösung anhand gängiger Methoden zu konstruieren.

In der Versicherungsmathematik dagegen werden die Problemstellungen, die sich vorrangig in Versicherungsfällen ergeben, mathematisch analysiert und anschließend gelöst. Erst im zweiten Schritt wird dann versucht, die Vielfalt der theoretischen Modelle zu verringern, indem wenige tatsächlich belegbare Modelle entwickelt werden, die aber für fast alle Problematiken gelten können.

Im Bereich Operations Research, auch bekannt als Unternehmensforschung, geht es hingegen darum, wirtschaftliche Probleme zu lösen. Insbesondere Entscheidungshilfen bei bestimmten Problemstellungen sollen hierbei erarbeitet werden. Dabei müssen Alternativen miteinander verglichen werden, ebenso wie relevante Dependenzen bewertet werden. Auch Ungewissheiten, die bei fast allen Fragestellungen auftreten, müssen mit einbezogen werden.

Die Wirtschaftsmathematik beschäftigt sich also mit zahlreichen Frage- und Problemstellungen, so dass das Studium in diesem Bereich gute Aussichten auf einen späteren Job des ersten Arbeitsmarktes bietet. Die Schwierigkeit besteht darin, wirtschaftliche Fragestellungen zunächst einmal so umzuwandeln, dass sie mathematisch dargestellt werden können. Hierfür bedarf es eines umfassenden Grundlagenwissens, das im entsprechenden Grundstudium erlernt wird. Wichtig ist auch der korrekte Umgang mit Statistiken und Wahrscheinlichkeitsrechnung, da diese bei vielen Fragestellungen der Wirtschaftsmathematik berücksichtigt werden müssen. Wer sich jedoch bereits zu Schulzeiten mit der Mathematik identifizieren konnte, wird auch die Wirtschaftsmathematik als eine Form der angewandten Mathematik zu schätzen wissen. Zwar kann sich derjenige weiter mit Zahlen, Statistiken und Daten befassen, jedoch verliert er dabei nicht den Bezug zur Realität und realen Problemstellungen, die etwa in der Wirtschaft entstehen. Unternehmen können durch die Berechnungen der Wirtschaftsmathematik zudem profitieren, da diese Berechnungen gute Hilfen für wichtige Entscheidungen mit sich bringen.

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Wirtschaftsmathematik, Mathematik, allen Fragestellungen,

Kommentare

Diskussion zu diesem Beitrag
Die neuesten Beiträge:
Mathilde schrieb am 14:32 Uhr 30.11.2010

Subba, subba, subba. Endlich mal ein Blog nach meinem Geschmack, *freu

Apollonia schrieb am 11:01 Uhr 30.10.2010

Das Video finde ich super, bin mehr als begeistert von

Rachid schrieb am 20:49 Uhr 30.9.2010

Ich habe echt schon wesentlich schlechtere Seiten gesehen, als die hier.

 
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